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In wenigen Sekunden zur präzisen Diagnose

 

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes Röntgenverfahren, das tiefe, überlagerungsfreie Einblicke in den Körper des Menschen ermöglicht. Statt einer Einzelaufnahme werden gleich eine ganze Reihe von Bildern angefertigt und in einem aufwändigen Rechenprozess so zusammengeführt, dass die aufgenommene Körperpartie als dreidimensionales Bild erscheint. Neben harten Substanzen – also den Knochen und Zähnen – werden auch Weichteile wie Gefäße oder Muskelgewebe deutlich abgebildet. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden, ist schmerzfrei und für den Patienten wenig belastend.

In unserer Praxis kommt ein Mehrzeilen-CT (MSCT) modernster Bauart zum Einsatz. Unser CT-Gerät wurde Ende 2017 neu in Betrieb genommen und minimiert die Röntgenstrahlung über eine so genannte Dosismodulation. Trotz der reduzierten Dosis misst das Gerät in allen drei Raumebenen absolut exakt, so dass eine verlustfreie 3D-Darstellung der untersuchten Körperpartie garantiert ist.

Durch die kurzen Untersuchungszeiten sind Diagnosen schnell und zuverlässig zu stellen, gleichzeitig können die Bildqualität störende Einflüsse (Atmung, Darmbewegung) minimiert werden.

Vor der Untersuchung

Eine spezielle Vorbereitung ist bei nativen Untersuchungen nicht nötig. Bei Untersuchungen des Magen-/Darmtraktes und im Falle einer intravenösen Kontrastmittelgabe sollten Sie nüchtern sein, d.h. 4 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und trinken.

Kontrastmittel

Bei einigen CT-Untersuchungen ist die Gabe von jodhaltigen Kontrastmitteln nötig. Kontrastmittel dienen dazu, Blutgefäße, Tumoren oder Entzündungen besser darzustellen. Sie werden über einen venösen Zugang in eine Armvene gespritzt. CT-Kontrastmittel werden sehr gut vertragen und über die Nieren ausgeschieden.

Falls Sie eine Allergie gegen Jod oder jodhaltige Kontrastmittel haben kann die Untersuchung in den meisten Fällen durchgeführt werden. Gegebenenfalls verabreichen wir im Vorfeld Medikamente, die eine Allergie auf das Kontrastmittel verhindern. In einem solchen Fall sollten Sie etwas mehr Zeit in unserer Praxis einplanen, da Sie nach der Untersuchung für 2 Stunden kein Fahrzeug lenken dürfen.

Vor der Kontrastmittelgabe müssen wir sicherstellen, dass bei Ihnen keine Überfunktion der Schilddrüse und keine Niereninsuffizienz vorliegt. Aus diesem Grunde bitten wir um Vorlage von aktuellen Blutwerten, nicht älter als 2 Wochen. Dabei handelt es sich um den TSH-Wert, das Serum-Kreatinin und die GFR.

Während der Untersuchung

Die Untersuchung ist schmerzlos und erfolgt im Liegen. Nachdem Sie sich auf den Untersuchungstisch gelegt haben wird dieser in die ringförmige Öffnung des Gerätes hineinbewegt. Die Öffnung der Röhre ist mit 70 cm relativ weit und Sie kommen mit der Röhre nicht in Kontakt. Da Ihre Sicht in den Raum nicht eingeengt ist, wird eine CT-Untersuchung meist auch von Menschen mit Platzangst toleriert.

Die meisten CT-Untersuchungen erfolgen mit einem Atemkommando. Die Medizinisch-technische Assistentin bittet den Patienten tief einzuatmen und anschließend die Luft anzuhalten. Nach wenigen Sekunden ist der Aufnahmezyklus beendet und der Patient darf weiteratmen. Die Gesamtuntersuchungszeit vom Auflegen bis Ablegen des Patienten dauert durchschnittlich 10 Minuten. Sie sollten während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen.

Der nachfolgende Rechenprozess dauert bis zu 20 Minuten, dann liegt Ihr Untersuchungsergebnis mit den dreidimensional berechneten Bildern zur Befundbsprechung vor.

Anwendungsgebiete

  • Skelettdiagnostik (Fraktur, Entzündung, Tumor, Plasmozytom, Kontrolle Osteosynthese)
  • Lungendiagnostik (Entzündung, Tumor, Fibrose, Interstitielle Lungenerkrankung)
  • Nierendiagnostik (Entzündung, Tumor, Harnstauung, Nierensteine)
  • Diagnostik von Leber, Pankreas und Gallenwege (Stein, Entzündung, Tumor)
  • Diagnostik neurologischer Erkrankungen (Blutung, Tumor, Infarkt)
  • Diagnostik von Gefäßerkrankungen (Stenose, Verschluß, Aneurysma)
  • Osteoporose (Knochendichtemessung nach der QCT-Methode)
  • Virtuelle Koloskopie zur Vorsorge des Kolonkarzinoms
  • Niedrigdosis-CT zur Steinsuche (Niere, Koliken) und Vorsorge des Bronchial-CA
  • CT-gesteuerte Schmerzbehandlungen (z.B. PRT, Facettengelenksinfiltration)

Virtuelle Koloskopie

Die virtuelle CT-gesteuerte Koloskopie ist eine Vorsorgeuntersuchung zum Ausschluß eines Dickdarm- oder Kolonkarzinoms. Die virtuelle Koloskopie ersetzt eine herkömmliche Endoskopie! Grundsätzlich gilt, dass zur Vorsorge des Kolonkarzinoms die herkömmliche Endoskopie das Verfahren der Wahl ist. Im Falle eines Verwachsungsbauchs, erhöhter Blutungsgefahr oder einer unvollständigen Koloskopie kann eine virtuelle Koloskopie sinnvoll sein. Bitte sprechen Sie unser Praxisteam an, sollte bei Ihnen die Durchführung einer virtuellen Koloskopie anstehen.

Niedrigdosis-CT bzw. low-dose CT

Dies ist eine Untersuchungstechnik, bei der eine deutlich reduzierte Strahlendosis angewendet wird. Im Gegenzug erscheinen die Aufnahmen etwas unschärfer. Derartige Qualitätsabstriche können unter bestimmten Bedingungen hingenommen werden, z.B. bei der Suche nach Steinen in den harnableitenden Wegen oder als Vorsorgeuntersuchung zum Ausschluß von Lungenkrebs, z.B. bei langjährigen Rauchern. Auch zu einer Verlaufskontrolle von Lungenerkrankungen eignet sich die Niedrigdosis-CT.

Im Vergleich zu einer Standard-CT der Lungen lässt sich die Dosis auf bis zu ein Zehntel reduzieren! Die Niedrigdosis-CT erfolgt grundsätzlich ohne Kontrastmittel.

Knochendichtemessung

Wir führen Knochendichtemessungen zum Ausschluß einer Osteoporose mit der QCT-Methode durch. Gegenüber dem digitalen Röntgenverfahren (DEXA) sind mit der QCT Methode krankhafte Veränderungen des Knochens früher und deutlicher zu erkennen. Allerdingst besitzt die QCT-Methode eine höhere Strahlenbelastung wie die DEXA-Methode.

Gegenanzeigen

  • Schwangerschaft
  • Schilddrüsenüberfunktion (bei Einsatz von jodhaltigem Kontrastmittel)
  • schwere Nierenfunktionsstörung (bei Einsatz von jodhaltigem Kontrastmittel)
  • Eiweisausscheidung über den Urin (bei Einsatz von jodhaltigem Kontrastmittel)
  • schwere Jodallergie/Kontrastmittelunverträglichkeit
  • bei Diabetikern, die Metformin-haltige Tabletten einnehmen, bitten wir um Rücksprache mit unserem Praxisteam.

Vorteile des Verfahrens

  • Die CT ist ein hochauflösendes Schnittbildverfahren zur präzisen Diagnose einer Vielzahl von Erkrankungen des Menschen.
  • Sie müssen nicht lange ruhig liegen, weil die Untersuchung selbst nur wenige Sekunden dauert.
  • Sie sind während der Untersuchung sehr gut zu überwachen. Fremdmaterialien wie metallene Implantate, Metallsplitter, Herzschrittmacher etc. spielen keine Rolle.
  • Durch die offene Bauweise des CT-Geräts entsteht bei der Untersuchung kein Gefühl der Enge, die Untersuchung wird auch von Patienten mit Platzangst gut toleriert.

Unsere besonderen stärken

  • Wir legen größten Wert auf aussagekräftige, sich an der Fragestellung orientierende CT-Untersuchungen. Dabei haben wir immer Ihre Röntgendosis im Blick.
  • Das in unserer Praxis eingesetzte MSCT minimiert über die Dosismodulation die Röntgendosis für unsere Patienten.
  • Alle Untersuchungsergebnisse werden mit dem Patienten persönlich besprochen, auf Wunsch auch mit Prof. Dr. Düx.
  • Als Bestellpraxis für selbstzahlende Patienten können wir zeitnahe Termine ohne Wartezeiten anbieten.

wir bieten Ct-untersuchungen an unserem standort

RADIOLOGISCHES ZENTRUM IN KÖNIGSTEIN
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